Der britische Ultratrailläufer Josh Wade trainiert seit neun Jahren für den Sieg beim UTMB. „Wenn alles zusammenpasst, kann man schneller sein als Dhiman“, sagt er, auch wenn ihn in diesem Jahr der Magen stoppte.
UTMB, das heißt in den Köpfen der meisten Trailrunnerinnen und Trailrunner: Mont Blanc, 170 Kilometer, 10.000 Höhenmeter, Chamonix als Sehnsuchtsort. Doch die UTMB World Series will mehr Rennen in Deutschland, und abseits der Alpen verlangt ein Großteil des Terrains im Land nach einer differenzierten Art von Strecke.
Schon jetzt gibt es in China 2000 Trailrunning-Bewerbe – Tendenz steigend. Dabei ist sowohl auf der sportlichen wie auf der Veranstalterseite noch Luft nach oben. Diese Lücke will man ehest schließen.
Im Januar zieht es Ultra Gobi nach Saudi-Arabien. Nezar Al Tuwaijri, dessen Unternehmen das Rennen vor Ort mitorganisiert, verspricht ein sicheres Event in einer majestätischen Landschaft, „die man so nirgendwo sonst auf der Welt sieht".
Laufen alleine ist beim Ultra Gobi nicht genug. Wer in der Wüste mit seinem Team erfolgreich sein will, braucht Funkgeräte, eine gute Taktik und eine clevere Zusammensetzung der Mannschaft.
Knapp 5000 Athletinnen und Athleten machen sich ab Donnerstag auf ein 121 Kilometer langes Abenteuer in der Wüste Gobi. Dabei geht es nicht nur um den Sieg, sondern um Zusammenhalt und Ausdauer.
Vor sieben Tagen, beim GTWS Myoko Trail in Japan, lief Ruth Gitonga sich selbst in eine Falle. Sie startete zu schnell, führte lange, und musste am Ende zusehen, wie ihr die Kräfte genau dann ausgingen, als es am meisten zählte. Auf der Chinesischen Mauer machte sie daraus eine Lektion, die sie sich offenbar sehr genau gemerkt hatte.