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    Dolomiti Extreme Trail: „Sancho“ Fister probiert es erneut

    Beim Dolomiti Extreme Trail fehlt dem gebürtigen Kärntner nach zwei dritten und einem zweiten Platz nur mehr … der Sieg. Derweil kommuniziert der Veranstalter ein Rekord-Teilnehmerfeld.

    Text: Egon Theiner
    Bild: DXT, Tobias Fritz, Gerald Fister

    Der KAILAS FUGA Dolomiti Extreme Trail (DXT) 2026 steigt vom 12. bis 14. Juni im Val di Zoldo in den Belluneser Dolomiten und feiert in diesem Jahr seine 13. Ausgabe. Drei Monate vor dem Start sind bereits über 2.650 Anmeldungen aus 65 Nationen eingegangen; rund 52 % der Teilnehmenden kommen aus dem Ausland. Besonders stark wachsen die langen Distanzen: die 103K (+10 %) und die 72K (+46 %); die traditionelle 55K ist bereits ausverkauft, für die 35K sind nur noch wenige Plätze verfügbar. Die Anmeldung zum regulären Tarif läuft bis 30. April (Preis steigt ab 1. Mai), Anmeldeschluss für die langen Distanzen ist der 24. Mai, für 11K und Mini-DXT bis 13. Juni.

    Der DXT ist für seine technische Schwierigkeit und die alpinen Passagen bekannt — ein Charakter, den Spitzenathleten wie Tobias Fritz und Gerald „Sancho“ Fister immer wieder hervorheben. Der Deutsche Fritz, Sieger 2023, beschreibt das Tal und die Strecke so: „Die Dolomiten und das Val di Zoldo sind ein absoluter Traum und noch nicht ganz so touristisch wie z.B. die Gegend um den Drei Zinnen, obwohl die umliegenden Berge mindestens genauso schön sind. Gereizt hat mich auch, dass die Strecke recht technisch ist und viele Höhenmeter aufweist.“

    Das Podium des DXT 2023: Fister (links), Fritz (Mitte)

    Der Blick auf die aktuelle Startliste offenbart, dass Fritz – zumindest Stand heute – fehlen wird, dass aber ein anderer prominenter Name wieder dabei ist. Gerald „Sancho“ Fister, Jahrgang 1978, Dritter in den Jahren 2022 und 2024, Zweiter in der Edition 2023, just hinter Fritz, probiert es erneut. Der routinierte Ultratrail-Spezialist lobt die technische Herausforderung und die Organisation: „Der DXT ist extrem technisch, die Trails sind sehr verwurzelt und vier, fünf Mal mit Seilen versichert. Der schroffe Fels der Dolomiten begleitet dich über die ganzen 103 km, und 7150 Höhenmeter sind massiv viel auf diese Kilometeranzahl. Klarerweise gibt es auch Asphaltpassagen, wenn Dörfer durchlaufen werden oder es Richtung nächster Pässe geht.“

    Neben dem sportlichen Anspruch hebt Fister die besondere lokale Atmosphäre hervor: „Es ist ein Sportverein mit einigen wenigen Leuten, der mit 300 Volunteers eine perfekte Veranstaltung hinzaubert. Für die Teilnehmer:innen stimmt da einfach alles, von der Startnummernabholung, der Stimmung beim Start, die Verpflegungsstationen an der Strecke, die Unterstützung und der Enthusiasmus der Zuschauer:innen in den verschiedenen Ortschaften. Der Sonnenaufgang bietet einen Moment in den Alpen, der unvergessen bleibt. Da sollte die Zeit vorhanden sein, ihn auch zu genießen (aber was für Spitzenläufer, die um Sieg und Platzierung laufen, zur Herausforderung wird). In Val di Zoldo herrscht für drei Tage Trail-Stimmung vom Feinsten, man spürt das Herzblut, das die Organisatoren da reinlegen. Besonders erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang der Umstand, dass sehr viel Nachwuchsarbeit im Verein und in den Schulen gemacht wird, und dass bei den Kinderläufen große Gruppen dabei sind. Und sollte es Schlechtwetter geben oder noch zu viel Schnee vom Winter auf der Strecke liegen, dann gibt es eine Alternativroute, die mir gleich gut gefallen hat wie der ,Plan A‘.“

    Gerald „Sancho“ Fister (Nummer 2) will es nochmals wissen beim DXT

    Für viele Teilnehmende ist genau diese Mischung aus harter, technischer Strecke und herzlicher, lokaler Unterstützung der Reiz des DXT. Tobias Fritz fasst es zusammen: „Der DXT ist wirklich ein super Rennen. Die Strecke und Landschaft sind ein Traum. Die Atmosphäre ist fast schon familiär, das ganze Dorf ist freiwillig am Event beteiligt und steht voll dahinter. Man hat das Gefühl, dass es nicht darum geht, Geld zu verdienen, sondern dass es etwas Besonderes ist, die Veranstaltung zu organisieren.“ Zugleich mahnt er zur Vorbereitung: „Klar, der DXT ist nicht ohne. Man sollte Spaß am alpinen Gelände haben und die nötige Trittsicherheit mitbringen und auch das Gehen für die sehr steilen Passagen trainieren. Wenn man die nötige Ausdauer mitbringt, hat man auf jeden Fall Spaß!“

    Derzeit ist die Marke von 2.650 Teilnehmer:innen überschritten. „Wir nähern uns der Rekordzahl von 69 vertretenen Nationen aus dem vergangenen Jahr und hoffen, diesen Wert zu übertreffen. Aktuell machen internationale Teilnehmer 52 % der Gesamtanmeldungen aus – ein sehr erfreulicher Wert, da der KAILAS FUGA Dolomiti Extreme Trail auch der Förderung unseres Tals dient“, erklären Corrado De Rocco und Paolo Franchi, Koordinatoren des Organisationsteams. Die Anmeldung ist bis zum 30. April zum regulären Tarif möglich; ab dem 1. Mai erhöht sich die Teilnahmegebühr. Anmeldeschluss für die langen Distanzen ist der 24. Mai, während für die 11K und Mini-DXT-Rennen die Anmeldung bis zum 13. Juni geöffnet ist.

    Weitere Informationen: www.dolomitiextremetrail.com

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