Andrea Mayr: Sie läuft und läuft und siegt weiter…

14, 18, 50, 58 – das sind die neuesten Kennzahlen von Andrea Mayr, die nicht weniger als die Ikone des österreichischen Berglaufs ist. Im Rahmen des Innsbruck Alpine Trailrun Festival siegte die Oberösterreicherin Ende April zum 14. Mal in Serie bei den Staatsmeisterschaften im Berglauf, holte sich damit den 18. Titel in dieser Disziplin. Insgesamt war der Erfolg von Innsbruck über 7,2 Kilometer und 1330 Höhenmeter hinauf auf die Seegrube ihr 50. Österreichischer Freiluft-Titel und ihr 58. über alle Disziplinen und Strecken, In- und Outdoor zusammengerechnet.

Und das, obwohl Mayr nach einer hartnäckigen Erkrankung noch nicht dort, ist, wo sie zu diesem Zeitpunkt der Saison eigentlich sein wollte. „Ich bin grundsätzlich wieder gesund und gut durch den Wettkampf gekommen und habe den Titel verteidigt. Das hat eine große Bedeutung für mich.“ Wohl auch, weil sie vor zwei Jahren im Rahmen der WMTRC in Innsbruck-Stubai ihren siebten Weltmeistertitel im Berglauf geholt hatte.

Überlegener Sieg. Mayr siegte übrigens in 1:01:38 Stunden – und damit mit sehr sehr großem Vorsprung auf die Zweit- und Drittplatzierte. Wahl-Salzburgerin Amelie Muss hatte knapp fünf Minuten Rückstand, Isabelle Speer, ebenfalls Wahl-Salzburgerin kam mehr knapp sechseinhalb Minuten nach Mayr ins Ziel.

Zweiter Titel. Bei den Herren siegte Hans-Peter Innerhofer in 53:52 Minuten und verwies Johannes Ott und Julian Nussbaumer auf die Plätze. Erster Gratulant im Ziel: Innerhofers Zwillingsbruder Manuel, der mit einem Muskelfaserriss nicht teilnehmen konnte. „Meine Tagesform war wirklich optimal“, freute sich der frischgebackene Staatsmeister über seinen zweiten Titel. „Ich habe regelmäßig zurückgeschaut und den großen Abstand gesehen. Da ich mich gut gefühlt habe, wusste ich, dass es für die anderen extrem schwierig sein würde, diese Lücke wieder zu schließen. Die letzten Meter waren dann bei super Stimmung der reine Genuss.“

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