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    Wüstenrennen ULTRA GOBI auf großer Bühne in Chamonix

    Zu Mittag des fünften Tages wird es ruhiger auf der Place du Mont-Blanc in Chamonix, die Ausstellerinnen und Aussteller der UTMB-Expo beginnen mit dem Abbau, denn das Ende der Woche gehört nicht den Unternehmen, die Schuhe, T-Shirt, Laufwesten, Sportuhren, Nahrungsergänzung, und vieles mehr präsentieren, sondern allein den Athletinnen und Athleten. Wenn der große Trubel dort endet, dann richtet sich die Aufmerksamkeit auf jene, die die wahren Heldinnen und Helden sind: die Teilnehmenden am UTMB, der traditionsgemäß am Freitag um 17:45 Uhr startet.

    Doch bevor alle Zelte abgebaut sind, hatte in dieser Woche ein Neuling seinen großen Auftritt: ULTRA GOBI, Chinas wohl bekanntester Wüsten-Ultramarathon, präsentierte sich erstmals mit einem eigenen Stand bei der UTMB-Woche – auf jener Bühne, die in der Trailrunning-Welt als die größte überhaupt gilt. Stand 107 stand dabei (auch) im Mittelpunkt.

    Angeführt wurde die kleine chinesische Delegation von Eliza Wang, Director of Global Business Development bei ULTRA GOBI. Präsentiert wurden gleich drei Projekte auf einmal: das Originalrennen mitten in der chinesischen Wüste Gobi, die neue Erweiterung ULTRA GOBI ALULA, die im Januar 2027 in Saudi-Arabien stattfindet, sowie der für 2028 geplante ULTRA GOBI KILIMANJARO.

    Am Stand fanden sich im Laufe der Woche zahlreiche ehemalige ULTRA-GOBI-Läuferinnen und -Läufer ein – darunter der US-Amerikaner Aaron Kubala, der 2025 beim 400-Kilometer-Rennen in China auf den dritten Platz gekommen war. Kubala hatte damals gemeinsam mit dem Serben Jovica Spajić die letzten rund 130 Kilometer der Strecke zurückgelegt, ehe die beiden zeitgleich ins Ziel liefen – Spajić sicherte sich am Ende Platz zwei, acht Minuten vor Kubala, und dies auch nur aufgrund der unterschiedlichen Startzeiten.

    „Wir sind sehr glücklich, wie wohlwollend wir in Chamonix aufgenommen wurden“, sagt Wang. „Es war eine Freude, einzutauchen in die globale Welt des Trailrunnings.“ Und weiter: „Wir haben sehr viele positive Gespräche geführt – mit ehemaligen und hoffentlich zukünftigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an unseren Events, mit anderen Veranstalterinnen und Veranstaltern, mit Partnern und mit solchen, die es vielleicht werden. Unser Fazit ist nur positiv, und wir freuen uns bereits, 2027 wieder dabei zu sein.“

    Für ULTRA GOBI ist der Auftritt in Chamonix ein weiterer Schritt auf dem Weg vom „Nischenrennen“ in der Wüste bei Dunhuang zu einer international vernetzten Marke – mit AlUla in Saudi-Arabien und dem geplanten Kilimandscharo-Projekt bereits zwei neue Standorte in der Pipeline, die weit über China hinausreichen.

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