Am 25. Juli 2026 verbindet ein neues Trailrunning-Event in Cortina d'Ampezzo zwei Olympische Winterspiele, sieben Jahrzehnte Sportgeschichte und eine der schönsten Gebirgslandschaften der Welt.
„Ich unterstütze die Idee, Trailrunning in die Olympischen Spiele aufzunehmen – vorausgesetzt, das Format bleibt der Identität und den Kernwerten unseres Sports treu." Grégory Vollet, Gründer der Golden Trail World Series, im Gespräch beim Ledro Sky Trentino – über Olympia, TV-Sichtbarkeit und das Modell, das UTMB nicht kopieren kann.
Florian Grasel wird Zehnter beim Tor des Géants 2025 - noch nie ist es einem Österreicher gelungen, bei diesem Event, das über 335 km und 24.000 Höhenmeter geht, in die Top 10 zu laufen!
Vierhundert Kilometer liegen vor den Männern und Frauen, die jetzt hinauslaufen in die Unendlichkeit der Gobi. Vierhundert Kilometer durch eine Landschaft, die keine Fehler verzeiht, in der Hitze, Kälte, Schlafmangel und Einsamkeit nicht Nebengeräusche sind, sondern das eigentliche Wesen des Laufs...
Vincent Bouillard, Jim Walmsley und Co. setzen ein Zeichen: Die Crème de la Crème des kommerziellen Trailrunning-Zirkus tritt 2025 erstmals geschlossen bei den WMTRC von vier internationalen Verbänden an. Der Sport steht vor einem historischen Wendepunkt – zwischen Image, Identität und internationalem Anspruch.
Die 28-jährige Deutsche will bei ihrer Premiere von Courmayeur nach Chamonix ein Top-Resultat, freut sich auf die Strecke und "auf das große Leiden" dabei.
Eine treibende Kraft zur Professionalisierung des Trailrunning-Sports sind die Golden Trail World Series, die Sehnsüchte und Begehrlichkeiten wecken und nunmehr an einem Scheideweg stehen. Ein Scheideweg, der die Szene noch besser, noch größer und noch interessanter dastehen lassen könnte.
Soll Trailrunning olympisch werden? Welche Agenden stehen bei einer Vollzeit-Athletin auf der täglichen Liste? Wie wichtig sind die World Mountain and Trail Running Championships für Rosanna Buchauer (UTMB-Index 768 am 18.7.25). Wir haben nachgefragt.
Zehn Fragen, zehn Antworten. Knapp zwei Wochen nach dem Western States Endurance Run blickt Hannes Namberger (UMTB-Index 899 am 7.7.25) auf das Rennen in den USA zurück. Hier ssind seine zehn Takeaways.
Fünf Deutsche und zwei Österreicher sind mit dabei, wenn am 28. Juni der diesjährige Western States Endurance Run gestartet wird, unter ihnen sind auch Rosanna Buchauer und Hannes Namberger, die sich ein so genanntes „Golden Ticket“ erlaufen haben für den ältesten aller Hundertmeiler.
Alex Oberbacher aus Südtirol, der letzthin mit Top-Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht hat, erzählt von sich und seinem Sport, seiner Trainingsroutine und seinen finanziellen Möglichkeiten. Und davon, dass beim Laufen in den Bergen weniger passiert, als man annehmen möchte.
Der UTMB und die by UTMB-Events gehören zu den prominentesten, die der internationale Trailrunning-Sport hergibt. Sportler:innen aus den USA, Spanien, Frankreich, China dominieren die Szene - aber wie ist Österreich positioniert? Hier sind einige Zahlen und Fakten. Und so oft wie kein anderer aus Österreich auf einem UTMB-Podest: Esther Fellhofer.
Wenn von UTMB und Österreich gesprochen wird, dann sticht ein Resultat immer noch heraus: Platz neun von Florian Grasel 2018, beim „Rennen aller Rennen“ in der Mont Blanc-Region. UTMB hat sich gewandelt, ist zu einer globalen Serie geworden. Österreicher:innen spielen mit im Konzert der Besten, aber sehr viele haben es bis dato noch nicht auf das Podest geschafft. Esther Fellhofer ist ebenso zu erwähnen wie Claudia Rosegger und Gerald „Sancho“ Fister und – Florian Grasel. 2022 siegte er beim Eiger 250, 2024 war er beim PTL in Chamonix auf dem Podest, nun fügt er seinen beeindruckenden Erfolgen noch einen zweiten Platz bei einem 100 Meilen-Rennen in Nordwales hinzu. Snowdonia by UTMB gilt als eines jener großen, epischen Rennen, „die man einmal gemacht haben muss.“