Während in Chamonix dieser Tage wieder die Trail-Weltelite um den UTMB-Titel kämpft, bleibt eine unbequeme Rechnung im Raum stehen: Der Sieger bekommt 20.000 Euro. Ein Marathonläufer, der in London unter zwei Stunden bleibt, kassiert das Zehnfache, und mehr – an einem einzigen Nachmittag. Ein Gespräch mit Julien Lyon, dem Schweizer Gründer des ersten rein auf Trail spezialisierten Teams Afrikas, über Geld, Doping, Olympia und die Frage, ob die Szene wirklich will, was sie behauptet zu wollen.
Text: Egon Theiner
Bilder: Milimani Runners
Die Rechnung
Julien Lyon ist Genfer, ehemaliger Profi-Marathonläufer und immer noch auf dieser Distanz unterwegs. Er kam 2010 zum ersten Mal nach Kenia, mit 20 Jahren, und blieb – heute lebt er, mittlerweile 36, seit rund einem Jahrzehnt fest in Iten, jenem Ort auf einem 2.400 Meter hohen Hochplateau, den die Laufwelt „Home of Champions“ nennt. Wer mit ihm über den Zustand seines Sports spricht, landet innerhalb weniger Sätze beim Geld – nicht, weil er zynisch wäre, sondern weil er es an sich selbst erlebt hat.
„20.000 Euro sind bei UTMB immer noch nichts, verglichen mit dem, was auf der Straße liegt“, sagt Lyon. Wer den UTMB gewinnt, das prestigeträchtigste Rennen dieses Sports, 171 Kilometer und rund 10.000 Höhenmeter rund um den Mont-Blanc, erhält seit der jüngsten Preisgeld-Anpassung 20.000 Euro. Im Marathon dagegen war das Preisgeld schon vor zwei Jahrzehnten ein Vielfaches davon. „Schon vor 20 Jahren gab es im Marathon viel Geld. Die besten Athletinnen und Athleten konnten Antrittsgelder von 100.000 Dollar oder mehr für ein einzelnes Rennen verlangen, und ab 2006 haben die fünf großen Marathons mit den World Marathon Majors eine Serie mit einer Million Dollar Preisgeld geschaffen – 500.000 für den besten Mann, 500.000 für die beste Frau.“ Diese Summe wurde zwar in den darauf folgenden Jahren reduziert, der Geldtopf aber dennoch immer größer: Als der Kenianer Sabastian Sawe im April 2026 beim London Marathon als erster Läufer der Geschichte unter zwei Stunden blieb, kassierte er allein an Preisgeld 355.000 Dollar. Seine Jahreseinnahmen aus Preisgeldern und Sponsorenboni dürften im laufenden Jahr die Millionengrenze überschreiten.
„20.000 Euro für 19 Stunden, eine Million für zwei Stunden“, bringt Lyon die Diskrepanz auf den Punkt. „Und im Marathon hast du mehr Sicherheit, wenn du gut vorbereitet bist.“ Im Ultra dagegen könne so vieles dazwischenkommen: ein Umknicken auf unebenem Gelände, Magenprobleme ob der langen Belastungsdauer, ein plötzlicher Wettersturz auf halber Strecke. Hinzu kommt die Kostenseite: „In der UTMB-Welt zahlst du alles selbst. Die Fixkosten liegen bei dir. Und dann musst du dich auch noch qualifizieren für die Finals – Novak Djokovic muss nicht erst bei einem anderen Turnier antreten, um dann in Wimbledon dabei sein zu dürfen. Das ergibt keinen Sinn.“ Im Marathon werde man dagegen „wie ein Superstar empfangen“ – Flug, Unterkunft, Betreuung, alles organisiert und bezahlt. „Im Trailrunning trägst du jeden einzelnen Schritt selbst.“


Konkret geworden ist das für ihn 2024, als seine Athletin Sammy Rotich beim Trail Alsace Grand Est by UTMB die 50-Kilometer-Distanz gewann – und zwar souverän: In 3:33:31 Stunden lag sie fast zehn Minuten vor der Zweitplatzierten. Der Lohn für diese Leistung: eine hölzerne Trophäe. „Keine Unterkunft, kein Transport, nur Ausgaben. Von Kenia aus musst du zweimal nach Europa reisen, damit das eventuelle Preisgeld in Chamonix die Transfers überhaupt rechtfertigt. Das ist der Hauptgrund, warum Trailrunning für Kenianerinnen und Kenianer echt nicht attraktiv ist.“
Milimani ist Swaheli und bedeutet „in den Bergen“
Der Schweizer aus Iten
Rückblende. Ende 2021 gründete Lyon in Iten sein eigenes Team: Milimani Runners. Die Ausgangslage war denkbar schwierig: Markennamen wie Salomon, La Sportiva oder Dynafit sagten den meisten dort nichts, dafür kannte praktisch jede und jeder Nike, Adidas oder Asics – aus dem Straßenlauf, der einzigen Laufwelt, die in Iten bis dahin wirklich zählte.
Sein Vorbild dabei war Thomas Krejci, Steirer und Gründer des österreichisch-kenianischen Vereins run2gether – ein Projekt, das bereits seit 2007 kenianische Athletinnen und Athleten unterstützt, mit eigenen Camps in Kals am Großglockner und im kenianischen Kiambogo. Den ersten großen Coup auf den Trails landete run2gether bereits 2009: Geoffrey Ndungu, bis dahin reiner Straßenläufer über die Marathon- und Halbmarathon-Distanz, gewann bei seinem ersten Bergrennen überhaupt den Großglockner-Berglauf – gegen den damals amtierenden Weltmeister Jonathan Wyatt, mit neuem Streckenrekord. Selbst Krejci beschreibt es rückblickend als „eine kleine Offenbarung“. Seither meldet run2gether seine Athletinnen und Athleten systematisch sowohl für Straßen- als auch für Trail-Rennen an und betreibt zusätzlich Trainingscamps für zahlende Gäste in Österreich und Kenia sowie ein sehr erfolgreiches Sozialprojekt.



Genau von diesem Modell wollte sich Lyon bewusst abgrenzen. „Wir bei Milimani sind hundertprozentig auf den Trail fokussiert – nicht auf Straße, Trail und Tourismus gleichzeitig. Unsere Athletinnen und Athleten sollen sich nur auf den Rennsport konzentrieren, nicht auch noch Gäste betreuen müssen, wenn sie zu Besuch kommen. Das halte ich für den weniger professionellen Weg, auch wenn run2gether damit sehr gute Erfolge erzielt.“ Über Krejci selbst findet er ausschließlich anerkennende Worte: „Er macht großartige Arbeit, die Resultate sprechen für sich.“ Seine eigene Vision beschreibt Lyon so: „Ich wollte mit meinem Team innerhalb von zwei bis drei Jahren beim UTMB dabei sein – also vor 2030.“
Der Aufbau gelang zunächst: On stieg als Sponsor ein, Milimani-Athletinnen und -Athleten gewannen Rennen, wurden sichtbar. Dann kam der Rückschlag – gleich zweifach. 2022 wurde der Sierre-Zinal-Sieger aus Lyons Team, Mark Kangogo, wegen Dopings mit Norandrosteron disqualifiziert. 2025 traf es mit Joyline Chepngeno erneut eine Milimani-Athletin: positiv auf Triamcinolonacetonid getestet nach ihrem Triumph, zwei Jahre Sperre durch die Athletics Integrity Unit waren die Folge. Sierre-Zinal schloss Lyon und sein gesamtes Team dauerhaft vom Rennen aus, verlangte Rückerstattung von Preisgeldern, Unterkunfts- und Verwaltungskosten.
Nicht der Dopingfall selbst war für Lyon dabei das eigentliche Problem, sondern das, was danach kam. „Das größte Problem war nicht der Dopingfall an sich, sondern die öffentliche Stellungnahme von Sierre-Zinal danach und wie diese anschließend medial aufgegriffen wurde – ich und Milimani wurden darin wiederholt als verantwortlich für das Geschehene dargestellt.“ Das habe erheblichen Reputationsschaden verursacht, der wiederum die Partnerschaften belastete. Bezeichnend dafür: On hatte die Zusammenarbeit mit Milimani bereits Ende 2024 beendet, Salomon zog sich als Nachfolger nach dem Chepngeno-Fall zurück – allerdings nicht von den Athletinnen und Athleten selbst. „Salomon arbeitet weiterhin einzeln mit den Athletinnen und Athleten zusammen“, betont Lyon. „Das ist ein wichtiger Unterschied: Der Bruch betraf die Partnerschaft mit Milimani und mit mir persönlich, nicht einen generellen Rückzug von den Athletinnen und Athleten wegen der Dopingfälle.“ Caroline Kimutai, Timothy Kibett, Samwel Kiprotich, Nashon Kiplimo und Ezekiel Rutto laufen bis heute für Salomon.
Genau diese Reputationsschädigung – nicht der Dopingfall an sich – kostete Lyon dennoch das Geld, das für den nächsten Entwicklungsschritt seines Teams gefehlt hätte.
„Es war seither sehr kompliziert für mich“, sagt Lyon. „Es läuft ein Gerichtsverfahren zwischen Milimani und Sierre-Zinal – wegen Verleumdung und der lebenslangen Sperre.“ Einen ersten Teilerfolg hat er dabei bereits erzielt: Ein Genfer Gericht ordnete vorläufig an, dass Sierre-Zinal belastende Passagen aus seiner offiziellen Mitteilung streichen muss. Für Milimani Runners selbst bedeutet das trotzdem eine Zwangspause. „2026 ist ein Übergangsjahr für uns. Wir müssen wieder bei null anfangen. Aber wir haben inzwischen viel Erfahrung.“
Beim Thema Doping wird Lyon persönlich. „Es ist ein wichtiges Thema, Teil jedes Sports. Mehr Geld, mehr Doping – das kommt jetzt auch im Trailrunning an. Vor ein paar Jahren gab es kaum oder gar keine Kontrollen. Es ist die menschliche Seite, alles für den Sieg zu tun – das ist nichts Neues, es wird immer da sein. Manche Leute versuchen eben zu betrügen.“ Für Kenia sieht er ein spezifisches Problem: mangelnde Aufklärung, gepaart mit wirtschaftlichem Druck. „Es fehlt an Bildung, aber die Versuchung ist auch einfach zu groß. Der Nutzen eines wichtigen Sieges ist so hoch, dass das Risiko manchen das Eingehen wert erscheint. Sie müssen laufen, um Geld für sich und ihre Familie zu verdienen – irgendwie wird Gott uns schon beschützen, so denken viele hier in Kenia.“ Über Chepngeno konkret sagt er: „Sie hätte mir alles sagen müssen, bevor sie medizinisch behandelt wird. Ihr Fall war sehr schmerzhaft für mich.“ Unter den schätzungsweise 2.000 Elite- und Profiläuferinnen und -läufern, die in und um Iten trainieren, kommen laut Lyon jährlich 40 bis 50 Dopingfälle vor. „Das ist ziemlich traurig.“
Bemerkenswert findet Lyon indes, wie unterschiedlich zwei vergleichbare Fälle medial behandelt wurden. Der Norweger Stian Angermund, seinerzeit Doppel-Weltmeister im Short Trail, wurde 2023 nach seinem OCC-Sieg positiv auf das Diuretikum Chlorthalidon getestet – ein Fall, der nach 16 Monaten mit einem Vergleich endete, weil eine Kontamination als wahrscheinlichste Erklärung galt. Er verlor Sponsoren, darunter Asics, durfte aber zurückkehren. „Bei Stian lag die Verantwortung bei ihm selbst, die Medien und die Szene waren recht milde. Bei Joyline war es die Verantwortung des Trainers, des Managers. Für einen Europäer: seine eigene Verantwortung. Für einen Kenianer: die Verantwortung des Umfelds.“ Angermund war wieder willkommen geheißen worden in der überschaubaren Welt des Trailrunnings. „Wenn Chepngeno zurückkommt, glaube ich nicht, dass sie mit offenen Armen empfangen wird.“ Ihre Sperre endet im September 2027, und sie hat in Ermangelung anderer Optionen keine andere Möglichkeit, als wieder zu laufen – „wenn Marken, Veranstalter, die Szene sie überhaupt lassen.“ Julien Lyon formuliert es drastisch.
An diesem Punkt wird Lyon grundsätzlich: „Ich glaube, man ist froh, dass es Kenianerinnen und Kenianer gibt – aber nicht zu viele. Gut, dass sie da sind, aber nicht 50 oder 100. Ich glaube nicht, dass dies das Trailrunning wirklich will.“



Woher soll das Geld kommen?
Zu viele Afrikaner könnten die Entwicklung des Sports, polemisch formuliert, hemmen oder ganz aussetzen. Was, wenn unter den ersten 30 beim UTMB 20 Kenianer zu finden sind? Was, wenn die Elite – erneut: krass formuliert – niemanden mehr interessiert? Dann würde Trailrunning um Jahrzehnte zurückgeworfen werden – hier die Millionen an Breitensportlern, dort die entrückte Elite, die an ein paar Händen abgezählt werden kann.
Doch dies ist aktuell nicht der Fall. Lyon denkt und argumentiert nicht rein afrikanisch, sondern global. „Die Leistungsdichte im Trail ist inzwischen sehr hoch, das sieht man zum Beispiel bei Sierre-Zinal. Aber ich bin überzeugt: Kilian Jornets 2:25 Stunden oder Maude Mathys‘ 2:49 Stunden dort sind vergleichsweise immer noch weit entfernt von den 1:59 Stunden oder 2:09 Stunden im Marathon, den aktuellen Weltrekorden der Männer und Frauen. Ich würde sagen, das entspricht eher einem 2:06-Stunden-Marathon bei den Männern und vielleicht 2:28 bis 2:30 Stunden bei den Frauen.“ Auch Lyons eigene ehemalige Athletinnen Caroline Kimutai, Joyline Chepngeno und Philaries Jeruto Kisang, die im Trail Spitzenergebnisse erzielten und erzielen, schätzt er auf dem Marathon auf über zweieinhalb Stunden ein – „aber nicht schneller. Im Straßenrennen wären sie nicht Weltspitze.“ Grundsätzlich hechelt die Trailszene der Straße rund 20 Jahre hinterher – „bei Frauen sogar noch etwas länger als bei Männern.“ Dass sich dieser Abstand aber schließen lässt, glaubt er fest: „Vor 15, 20 Jahren, als der Marathon-Weltrekord bei 2:05 oder 2:06 Stunden lag, schien es unmöglich, unter zwei Stunden zu laufen. Jetzt ist es geschehen. Ich glaube, im Trail stehen wir an einem ähnlichen Punkt.“
Was diesen Rückstand tatsächlich aufholen könnte, ist für Lyon keine Frage der Zeit, sondern des Geldes. „Ist es die Aufgabe von World Athletics, ITRA, UTMB? Sie könnten Geld für Förderprogramme in Afrika geben – aber wem genau? Athletics Kenya bekommt dann vielleicht 100.000 Euro, und wahrscheinlich kommt davon nichts bei den Athletinnen und Athleten an.“ Zahlen Institutionen, versickert es auf dem Weg dorthin, ist Lyons Erfahrung. Die eigentliche Lösung müsse deshalb von den Marken kommen. Doch kaum eine zeige bislang Interesse an einem kenianischen Trailteam. „Wenn HOKA sich engagieren würde, würde sich etwas ändern – sie sponsern mehr oder weniger die ganze Welt, aber nicht Afrika, nicht Kenia, Uganda, Eritrea.“
Wenn dieses Geld aber da wäre, glaubt Lyon fest daran, was daraus werden könnte: „Afrika ist die Zukunft des Trailrunnings, davon bin ich überzeugt. Der erste afrikanische UTMB-Sieger wäre die Trail-Story des Jahrhunderts.“ Schon bis 2030 hält Julien Lyon das für möglich. „Die Welt sollte an Afrika glauben.“
Und sich fürchten.


Quellenverzeichnis
· worldmarathonmajors.com: „Formation of the World Marathon Majors Announced“ (2006) – Gründung, ursprüngliche Preisgeldstruktur
· letsrun.com: „World Marathon Majors Slashes Series Elite Prize Money by 69%“ (2022) – Kürzung der Serienprämie
· marathonhandbook.com: „Sawe Banks $355,000 In London For Sub-Two Marathon“ (April 2026) – Sawes Preisgeld London 2026
· utmb.world Runner-Profil Sammy Rotich Chelangat – Ergebnis Trail Alsace Grand Est 2024
· iRunFar: „Supporting Kenyan Off-Road Runners: A Profile of Thomas Krejci and run2gether“ – Ndungus Straßenlauf-Ursprung, Großglockner-Sieg 2009, Wyatt als amtierender Weltmeister
· irunfar.com: „Sierre-Zinal: A Data-Driven Primer on the Iconic Mountain Race“ – Streckenrekorde Jornet (2:25:34/35) und Mathys (2:49:20)
· runningmagazine.ca / worldathletics.org / trailrunnermag.com: Sierre-Zinal-Streckenrekord-Berichterstattung 2019/2024
· runningmagazine.ca / xc-run.de / trailrunnermag.com / advnture.com / run247.com: Berichterstattung zum Fall Stian Angermund (2023–2025)
· Tribune de Genève / u-trail.com / Ian Corless (iancorless.org) / Electric Cable Car / relancemag.fr: Berichterstattung zum Fall Chepngeno/Milimani/Sierre-Zinal (2025/2026)
· Le Temps: „Mark Kangogo, la solitude du coureur de fond dopé“ (2023) – Hintergrund Kangogo-Fall, Milimani-Gründung
· Esprit Trail: „Les Kényans, nouveaux rois du trail court“ / „Dopage des coureurs kényans“ – Lyon-Porträt, Alter, Partnerin
· House of Switzerland: „The Swiss athlete who runs like a Kenyan“ (2019) – Lyon-Porträt, Leben in Iten
· The Outdoor Wall: „The First Kenyan Trail Team: Milimani Runners“ – Interview, erste Kenia-Reise 2010
· press.on-running.com: „Trailblazers Patrick Kipngeno, Philemon Ombogo Kiriago, and Philaries Jeruto Kisang Team Up With On“ – On-Sponsoring-Historie
· canadianrunning.com: Milimani-Runners-Gründungsartikel, On-Sponsoring-Bestätigung
· tips.at / sportaktiv.com / run2gether.com: Gründungsgeschichte run2gether (2007–2009)
· Julien Lyon selbst (Interview + WhatsApp-Sprachnachricht + schriftliche Klarstellung per E-Mail) – alle direkten Zitate, die Salomon-Differenzierung (Fortführung der Einzelverträge mit Kimutai, Kibett, Kiprotich, Kiplimo, Rutto), die Marathon/Trail-Zeitvergleiche, die persönlichen Einschätzungen zu Doping, Olympia und der Zukunft afrikanischen Trailrunnings
