Tauziehen war olympisch. Karate war olympisch. Breakdancing tanzte vier Jahre lang auf der größten Bühne der Welt – und wurde trotzdem nie wieder eingeladen. Trailrunning will da rein. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern mit welchem Schicksal.
Mit Papa auf der Straße. So hat die Laufkarriere von Clara Carste begonnen. Mittlerweile ist die Deutsche aus Hohenbrunn bei München im Athletenteam von DYNAFIT und lebt in Innsbruck und verbindet dort Studium und Wissenschaft als sportwissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität. Die Straße hat sie hinter sich gelassen und gegen die Trails getauscht. Im Interview spricht sie über freundschaftliche Rivalitäten, den UTMB und ihre zwiegespaltene Haltung zum Trailrunning als olympische Disziplin.
Von einer Marke, der man 12 Jahre lang treu war, zu einer anderen. Warum laufen Hans-Peter und Manuel Innerhofer, zwei der prominentesten österreichischen Trailrunner, nunmehr für LOWA? Was steckt dahinter?
Wir schreiben das Ende des Jahres 2025, und Trailrunning ist keine Verheißung oder vorübergehende Modeerscheinung mehr. Es ist ein globales Sport-Ökosystem mit Millionen von Teilnehmern, konsolidierten Profi-Rennserien, nationalen Verbänden auf fünf Kontinenten und einer Branche, die nach Angaben verschiedener Akteure jährlich Milliarden-Dollar-Umsätze im zweistelligen Bereich generiert, wenn man Ausrüstung, Reisen, Versicherungen und Startgebühren zusammenrechnet. Sergio Mayayo von www.trailrunningspain.com hat sich Gedanken über die Zukunft gemacht. Wie sieht Trailrunning in zehn Jahren aus?
Kurt König ist Kopf des SCARPA Teams, aber zuallererst ist er ein profunder Kenner der Berglauf- und Trailszene. Und er spricht offenherzig über den deutschen Trailsport, den UTMB und andere Themen.
Stille Wasser sind tief, heißt es so schön, und auch wenn die Diskussion darüber, ob Trailrunning 2032 in Melbourne olympischen Status erlangen könnte, immer wieder hochköchelt, so sind die Informationen eher spärlich gesät. Dabei könnte es nun schneller gehen, als gemeinhin angenommen wird.
Deutschlands erfolgreichster Ultratrail-Läufer blickt auf ein spannendes Jahr 2025 zurück. Im Interview mit www.trailrunningworld.net reflektiert Hannes Namberger, 36 Jahre alt, mit einem UTMB-Index von 902 (Stand 13.11.2025), die aktuelle Situation seines Sports in Deutschland, positioniert sich in Bezug auf den UTMB und denkt bereits an die Zukunft.
Die INOV8-Athletin Sarah Perry schrieb Geschichte, als sie mit 95 Runden (auch Yards genannt) einen unglaublichen neuen Backyard Ultra-Weltrekord für Frauen aufstellte. Bei den Big's Backyard Ultra Individual World Championships 2025 in Tennessee, USA, übertraf sie den bisherigen Frauen-Weltrekord von 87 Runden, den die Amerikanerin Megan Eckert 2014 aufgestellt hatte.
Zheng Junyue führt ein eigenes Restaurant, entwirft Hochzeitskleider und ist eine verdammt gute Ultratrail-Läuferin. Den ULTRA GOBI 400 gewann sie nun zum zweiten Mal.
Tag vier beim GOBI ULTRA 400, und nachdem Tags zuvor das Männer-Podium ermittelt worden war, steht nun auch die Siegerin fest: Mit Zheng Junyue triumphierte die Vorjahresgewinner erneut. Der Wettbewerb ist weiter in vollem Gange. Bis Donnerstag, 18:30 Uhr Ortszeit haben die Läufer Zeit, die 400 Kilometer zurückzulegen.
Alle Augen waren auf den Sieger gerichtet: Cody Poskin, 23 Jahre jung und bereits sehr erfahren im Langstrecken-Ultralauf, sicherte sich den Sieg beim ULTRA GOBI 2025. Hinter ihm spielte sich unterdessen eine Geschichte ab, die allen Gänsehaut bereitete und den wahren Geist des Ultralaufs verkörperte.
Österreichs zweitgrößter Ultra-Trail verlässt Salzburg und startet ab 2026 in Fuschl. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Die Hintergründe sind für Veranstalter Josef Mayerhofer so einfach wie unverständlich.
Gold zum Start, Gold zum Abschluss. Nach dem Sieg im Uphill war die Deutsche Nina Engelhard am Schlusstag der WM auch im Mountain Classic nicht zu schlagen.
Die Schwedin siegt mit knapp 34 Minuten Vorsprung. Anna Plattner liefert als Fünfte ein starkes österreichisches Lebenszeichen. Bei den Herren siegt der Franzose Frederic Marchand. Beide Sieger haben ihre Wurzeln im Orientierungslauf.