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Round-Up zu den Wettkämpfen der letzten Woche

🏅32. Jungfrau-Marathon

Der 32. Jungfrau-Marathon, ausgetragen am 6. September 2025, gehört zu den international renommiertesten Bergmarathons. Die Strecke führt über 42,195 km und weist 1 953 m Höhenunterschied auf – vom Start in Interlaken bis zum Ziel auf dem Eigergletscher. Die beeindruckende Kulisse mit Eiger, Mönch und Jungfrau sowie die landschaftliche Vielfalt zwischen Seen, Tälern und alpinen Steigungen machen diesen Lauf einzigartig in Europa. Besonders hervorzuheben sind das panoramareiche Setting und die technische Herausforderung, insbesondere im zweiten Rennabschnitt mit steilem, unnachgiebigem Anstieg. Die Teilnehmerzahl lag bei 3 612 Läuferinnen und Läufern aus 66 Nationen, bei durchweg sonnigem, kühlem und trockenem Wetter – ideale Bedingungen also für Höchstleistungen. Auffällig war zudem der hohe Anteil junger Athletinnen und Athleten.

Das Rennen

Kurz nach dem Start in Interlaken formierte sich ein Feld der Favoriten, das das Tempo bestimmte. Auf dem welligen Anfangskurs entlang des Brienzersees machte sich bereits eine Spitzengruppe bemerkbar. Im steilen Aufstieg durch Lauterbrunnen und Wengen setzte sich das Feld weiter auseinander – hier begann der entscheidende Kampf um die Spitzenplätze.

Am Schluss hielt sich Erik Hille (GER), der im Vorjahr Zweiter war, eindrucksvoll an der Spitze und siegte in 3:03:54. Dahinter folgten Vitaliy Shafar (UKR), Vorjahressieger, und Robbie Simpson (SCO). Bei den Frauen lief Laura Hottenrott (GER) ein herausragendes Rennen, setzte sich frühzeitig ab und stellte mit 3:17:35 einen neuen Streckenrekord auf. Den zweiten Platz sicherte sich Kirsten De Baey-Ruszin (GER), Bronze ging an Martina Strähl (SUI).

Männer
🥇 Erik Hille (GER)
🥈 Vitaliy Shafar (UKR)
🥉 Robbie Simpson (SCO)

Frauen
🥇 Laura Hottenrott (GER)
🥈 Kirsten De Baey-Ruszin (GER)
🥉 Martina Strähl (SUI)

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🏅 Saint Jeoire Skyrace (Merrell Skyrunner World Series)

Der Saint Jeoire SkyRace® 2025 ist offiziell Teil der Merrell Skyrunner® World Series 2025 und fand im Rahmen des Saint Jeoire Trail Festival statt, das am 6. September 2025 in Saint-Jeoire (Haute-Savoie, Frankreich) über die Bühne ging.

Das Rennen

Bereits am Start des 35km langen Rennens war klar, dass hier bereits zu Beginn die Messer zwischen die Zähne genommen werden.

Bei den Männern setzte sich Lucien Mermillon (FRA) direkt an die Spitze und attackierte den ersten Anstieg ohne Rücksicht auf Verluste. Hinter ihm positionierte sich Martin Nilsson (SWE).

Die Strecke verlangt den Athlet:innen durchgehend höchsten Fokus ab und lässt keine Verschnaufpausen zu.

Bei den Damen startet Maria Christen (SUI) am stärksten und führt vor den Verfolgerinnen Naiara Irigoyen (ESP) und deren Landsfrau Patricia Pineda (ESP). Über den Bergkamm entspinnt sich ein taktisches Rennen zwischen den Führenden. Im Finale kann sich Naiara Irigoyen durchsetzen und sich den Sieg vor der Schweizerin Christen und der zweiten Spanierin Pineda holen.

Bei den Männern pushen die Verfolger hart und versuchen das Loch zu Lucien Mermillon zu schliessen. Am Ende muss er den Preis für seinen brutalen Start zahlen und wird hinter Alain Santamaria (ESP) und dem Schweden Nilsson Dritter.

Frauen
🥇 Naiara Irigoyen (ESP)
🥈 Maria Christen (SUI)
🥉 Patricia Pineda (ESP)
Männer
🥇 Alain Santamaria (ESP)
🥈 Martin Nilsson (SWE)
🥉 Lucian Mermillon(FRA)

Ergebnisliste | Informationen

🏅Mayrhofen Ultraks

Das 7. Trailrunning-Festival Mayrhofen Ultraks 2025 fand von 5. bis 6. September 2025 im Zillertal statt und bot ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Streckenprogramm für unterschiedliche Niveaus. Die Kulisse von Mayrhofen in Tirol bildete eine traumhafte Hintergrund mit imposanten Trails, die durch die Zillertaler Alpen führen.

Die ultraherausfordernde Königsdistanz Z101 am Berliner Höhenweg mit 101km und 8500hm musste nach einigen Stunden abgebrochen werden. Die Wetterbedingungen inkl. Schnee und teils richtig eisigen Trails waren für den Veranstalter nicht mehr tragbar und im Sinne der Sicherheit zog dieser die Notbremse. „Die Sicherheit der Teilnehmer hat oberste Priorität“.

Auf den Distanzen über 70, 50 und 30 km setzten sich die Favoriten durch. So sah man Hannes Namberger über die 50km, bei denen er mit 05:04:44 nur knapp über eine Minute über seinem Streckenrekord blieb, nur von hinten bzw. gar nicht.
Stefan Ungericht und Carina Helmreich auf den 70km, sowie Samuel Demetz und Sarah Kistner auf den 30km sicherten sich die obersten Treppchen der jeweiligen Podeste.

Die Bewerbe waren durchwegs kompetitiv und so fanden sich auf den vorderen Plätzen auch Raphael Miks, Silvia Schwaiger, Tanja Kühn, Martin Anthhamatten, Alexander Hutter und Mathias Deutschbauer.

Alle Ergebnisse finden sich hier:

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