Der britische Ultratrailläufer Josh Wade trainiert seit neun Jahren für den Sieg beim UTMB. „Wenn alles zusammenpasst, kann man schneller sein als Dhiman“, sagt er, auch wenn ihn in diesem Jahr der Magen stoppte.
UTMB, das heißt in den Köpfen der meisten Trailrunnerinnen und Trailrunner: Mont Blanc, 170 Kilometer, 10.000 Höhenmeter, Chamonix als Sehnsuchtsort. Doch die UTMB World Series will mehr Rennen in Deutschland, und abseits der Alpen verlangt ein Großteil des Terrains im Land nach einer differenzierten Art von Strecke.
Im Januar zieht es Ultra Gobi nach Saudi-Arabien. Nezar Al Tuwaijri, dessen Unternehmen das Rennen vor Ort mitorganisiert, verspricht ein sicheres Event in einer majestätischen Landschaft, „die man so nirgendwo sonst auf der Welt sieht".
Laufen alleine ist beim Ultra Gobi nicht genug. Wer in der Wüste mit seinem Team erfolgreich sein will, braucht Funkgeräte, eine gute Taktik und eine clevere Zusammensetzung der Mannschaft.
Knapp 5000 Athletinnen und Athleten machen sich ab Donnerstag auf ein 121 Kilometer langes Abenteuer in der Wüste Gobi. Dabei geht es nicht nur um den Sieg, sondern um Zusammenhalt und Ausdauer.
Mit dem Sky-Finale am Sonntag ist die neunte Auflage der Skyrunning-Weltmeisterschaften zu Ende gegangen. Drei Tage lang verwandelte sich die kleine Kanareninsel La Gomera in das Zentrum der internationalen Szene, 270 Athletinnen und Athleten aus 36 Nationen kämpften um 27 Medaillen, alle 36 Länder sammelten Punkte, zehn holten Medaillen.
886 Finisher, fünf Wertungen, 21 Nationen – und ein Tal das nur über Deutschland zu erreichen ist: Die Walser Trail Challenge feiert ihr Jubiläum in einer der faszinierendsten geografischen Kuriositäten der Alpen.
Über 300 Läufer aus mehreren Nationen, zwei olympische Strecken als Höhepunkte, eine Premiere – und das Ergebnis ist klar: Cortina hat ein neues Trailrunning-Event...
war der Ultra‑Trail Snowdonia 100 Kilometer kein beliebiges Rennen, sondern ein Gelöbnis: schmale Kämme, Wind, Felskontakt und die Gewissheit, dass jeder Höhenmeter echt erkämpft war. Als im März ein FindTrail‑Vergleich, hitzige Reddit‑Threads und ein Podcast auftauchten, erhob sich in der Szene sofort ein Kummerchor, um nicht zu sagen: ein Shistorm. Statt der erwarteten Gratpassagen sahen viele in den ersten veröffentlichten Daten vermehrt niedrigere Verbindungsabschnitte und abweichende Distanz‑ und Höhenmeterangaben. Für Läufer, die monatelang auf genau dieses Terrain trainiert hatten, fühlte sich das nicht wie eine bloße Streckenänderung an, sondern wie ein Verlust einer identitätsstiftenden Erfahrung.
Wir schreiben das Ende des Jahres 2025, und Trailrunning ist keine Verheißung oder vorübergehende Modeerscheinung mehr. Es ist ein globales Sport-Ökosystem mit Millionen von Teilnehmern, konsolidierten Profi-Rennserien, nationalen Verbänden auf fünf Kontinenten und einer Branche, die nach Angaben verschiedener Akteure jährlich Milliarden-Dollar-Umsätze im zweistelligen Bereich generiert, wenn man Ausrüstung, Reisen, Versicherungen und Startgebühren zusammenrechnet. Sergio Mayayo von www.trailrunningspain.com hat sich Gedanken über die Zukunft gemacht. Wie sieht Trailrunning in zehn Jahren aus?
Kurt König ist Kopf des SCARPA Teams, aber zuallererst ist er ein profunder Kenner der Berglauf- und Trailszene. Und er spricht offenherzig über den deutschen Trailsport, den UTMB und andere Themen.
Stille Wasser sind tief, heißt es so schön, und auch wenn die Diskussion darüber, ob Trailrunning 2032 in Melbourne olympischen Status erlangen könnte, immer wieder hochköchelt, so sind die Informationen eher spärlich gesät. Dabei könnte es nun schneller gehen, als gemeinhin angenommen wird.