Der britische Ultratrailläufer Josh Wade trainiert seit neun Jahren für den Sieg beim UTMB. „Wenn alles zusammenpasst, kann man schneller sein als Dhiman“, sagt er, auch wenn ihn in diesem Jahr der Magen stoppte.
UTMB, das heißt in den Köpfen der meisten Trailrunnerinnen und Trailrunner: Mont Blanc, 170 Kilometer, 10.000 Höhenmeter, Chamonix als Sehnsuchtsort. Doch die UTMB World Series will mehr Rennen in Deutschland, und abseits der Alpen verlangt ein Großteil des Terrains im Land nach einer differenzierten Art von Strecke.
Schon jetzt gibt es in China 2000 Trailrunning-Bewerbe – Tendenz steigend. Dabei ist sowohl auf der sportlichen wie auf der Veranstalterseite noch Luft nach oben. Diese Lücke will man ehest schließen.
Im Januar zieht es Ultra Gobi nach Saudi-Arabien. Nezar Al Tuwaijri, dessen Unternehmen das Rennen vor Ort mitorganisiert, verspricht ein sicheres Event in einer majestätischen Landschaft, „die man so nirgendwo sonst auf der Welt sieht".
Knapp 5000 Athletinnen und Athleten machen sich ab Donnerstag auf ein 121 Kilometer langes Abenteuer in der Wüste Gobi. Dabei geht es nicht nur um den Sieg, sondern um Zusammenhalt und Ausdauer.
Mit dem Sky-Finale am Sonntag ist die neunte Auflage der Skyrunning-Weltmeisterschaften zu Ende gegangen. Drei Tage lang verwandelte sich die kleine Kanareninsel La Gomera in das Zentrum der internationalen Szene, 270 Athletinnen und Athleten aus 36 Nationen kämpften um 27 Medaillen, alle 36 Länder sammelten Punkte, zehn holten Medaillen.
In 30 Stunden und elf Minuten überquert die deutsche Athletin den Großen Geiger, den Großvenediger und den Großglockner laufend und nonstop – als Erste überhaupt im Sommer.
Ruth Croft, bist die erste Frau der Welt, die OCC, CCC und UTMB gewonnen hat – OCC 2018 und 2019, CCC 2015, UTMB 2025. Ehrlich gefragt: War dieses Triple jemals ein Plan, oder hat es sich einfach über ein Jahrzehnt so ergeben?
Still und leise hat das IOC die internationalen Fachverbände angeschrieben. Was World Athletics vorschlägt, warum das Programm von Los Angeles 2028 die Latte für Brisbane 2032 noch höher legt – und warum ausgerechnet das Gehen den Weg freimachen könnte.
Gleiche drei Namen, gleiche Reihenfolge, ein Jahr später: Beim Sierre-Zinal 2026 hat sich das Kenia-Trio von Run2Gether On Trail erneut das komplette Männerpodest gesichert – exakt wie 2025. Bei den Frauen sorgte dagegen eine Rumänin für ein weiteres Karrierehighlight.
Es gibt Rennen, die man läuft. Und es gibt Rennen, die man einmal im Leben gelaufen sein müsste. Sierre-Zinal gehört unbestreitbar zur zweiten Kategorie. 31 Kilometer, 2.200 Höhenmeter, fünf Viertausender am Horizont. Und eine fast 52-jährige Geschichte, die das Trailrunning zu dem gemacht hat, was es heute ist.