Der britische Ultratrailläufer Josh Wade trainiert seit neun Jahren für den Sieg beim UTMB. „Wenn alles zusammenpasst, kann man schneller sein als Dhiman“, sagt er, auch wenn ihn in diesem Jahr der Magen stoppte.
Nur eine Woche nach der Premiere in Myoko setzt die Golden Trail World Series ihre asiatische Reise fort. Am 27. September steht mit dem Jinshanling Great Wall Trail Race einer der spektakulärsten Austragungsorte des gesamten Kalenders an – ein Rennen, bei dem Spitzensport auf Jahrhunderte alte Geschichte trifft, mitten an einem der Sieben Weltwunder.
Patrick Kipngeno hat seine Ausnahmestellung in Japan eindrucksvoll bestätigt: Mit seinem Sieg beim Myoko-Trail-Debüt in der Golden Trail World Series gewann er bereits alle drei bislang in Japan ausgetragenen GTWS-Rennen. Bei den Frauen gelang Hanna Gröber der Durchbruch – die amtierende Europameisterin im Up-and-Down-Format sicherte sich ihren ersten GTWS-Sieg überhaupt.
Am Sonntag, 20. September, macht die Golden Trail World Series erstmals im japanischen Myoko-Gebirge Station, und beide Gesamtführenden der Saison fehlen. Elhousine Elazzaoui und Madalina Florea, die die Saison bislang dominiert hatten, stehen nicht am Start. Für drei kenianische Läufer und eine Läuferin öffnet sich damit eine Tür, die selten so weit offen steht.
Am 20. September macht die Golden Trail World Series (GTWS) zum ersten Mal Station im Myoko-Gebirge – einem der 100 berühmtesten Berge Japans, in der Präfektur Niigata.
Still und leise hat das IOC die internationalen Fachverbände angeschrieben. Was World Athletics vorschlägt, warum das Programm von Los Angeles 2028 die Latte für Brisbane 2032 noch höher legt – und warum ausgerechnet das Gehen den Weg freimachen könnte.
Gleiche drei Namen, gleiche Reihenfolge, ein Jahr später: Beim Sierre-Zinal 2026 hat sich das Kenia-Trio von Run2Gether On Trail erneut das komplette Männerpodest gesichert – exakt wie 2025. Bei den Frauen sorgte dagegen eine Rumänin für ein weiteres Karrierehighlight.
Es gibt Rennen, die man läuft. Und es gibt Rennen, die man einmal im Leben gelaufen sein müsste. Sierre-Zinal gehört unbestreitbar zur zweiten Kategorie. 31 Kilometer, 2.200 Höhenmeter, fünf Viertausender am Horizont. Und eine fast 52-jährige Geschichte, die das Trailrunning zu dem gemacht hat, was es heute ist.
Beim Salomon Pitz Alpine Glacier Trail im Pitztal siegen die Favoriten bei ihren Debüts – und run2gether On Trail liefert das beste Teamresultat der bisherigen GTWS-Saison.
Ein Kartograph aus der österreichischen Südoststeiermark, rund 60 kenianische Eliteathleten und eine Geschichte, jene von run2gether und Thomas Krejci, die noch lange nicht zu Ende erzählt ist.